Ferragudo - Gemeinde an der Flussmündung des Rio Arade

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Ferragudo war traditionell ein Fischerdorf. Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte der Ort einen Aufschwung durch angesiedelte Fischkonserven-Fabriken. Diese wurden im Verlauf der Jahre durch fehlende Weiterentwicklung immer unrentabler und schlossen zunehmend. Seit den 1970-er Jahren setzte dann durch den aufkommenden Tourismus ein erneuter Aufschwung ein. Der Ort lebt inzwischen überwiegend vom Fremdenverkehr und der Erwerbstätigkeit vieler seiner Bewohner im nahen Portimão.

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Funde belegen die Besiedlung von Ferragudo in vorgeschichtlicher Zeit, später durch Phönizier, Kartagher und Römer. Nachdem es keine aussagekräftigen Dokumente einer maurischen Besiedlung gibt, stammen die ersten Aufzeichnungen über den heutigen Ort aus dem 14. Jahrhundert, in dem über sich ansiedelnde Fischer berichtet wird.

Restaurante Fim do MundoZwischen 1502 und 1537 ließ der Bischof von Silves die Burg errichten. Im 18. Jahrhundert wurde der durch Fischerei und Landwirtschaft weiter gewachsene Ort aus der Gemeinde Estombar herausgelöst und 1749 zu einer eigenen Gemeinde erklärt. Am 30. Juni 1999 wurde der Ort in den Rang einer Kleinstadt ("Vila") erhoben.

Zum offenen Meer hin und gegenüber der Stadt Portimão im Mündungsgebiet des Flusses Arade gelegen, drängen sich die Häuser des alten Fischerdorfes Ferragudo den Hügel hinauf.

Unbedingt zu empfehlen ist das Restaurante "Fim do Mundo" in Ferragudo. Das Verhältnis Preis - Leistung ist hier hervorragend getroffen und eine beeindruckende Konstante.